Trockenfutter fördert, sowohl bei Welpen als älteren Hunden, die Kiefermuskulatur. Durch das Zerkauen des harten Futters werden Plaque und Zahnstein entfernt und die Neuentstehung verhindert.
Besonderheiten beim Welpenfutter
Bis ca. einen Monat nach der Geburt ernähren sich Welpen von Muttermilch. Nach dieser Zeit steigt ihr Bedarf an Nährstoffen. Sie benötigen für ihre gesunde Entwicklung vor allem Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalium. Aber auch Spurenelemente wie Eisen, Jod, Kupfer, Fluor, Zink, Mangan sowie Kohlenhydrate gehören zum Grundbedarf. Aus diesem Grund sollte speziell entwickeltes Welpen-Futter eingesetzt werden, um den Nährstoffbedarf zu decken. Das Futter sollte einen hohen Proteingehalt, eine sehr gute Verdaulichkeit, viele Energielieferanten sowie Nährstoffe enthalten. In ihrem ersten Lebensabschnitt brauchen Welpen aufgrund ihres Wachstums zwei Mal so viel Energie wie ein ausgewachsener Hund.
Spezielles Futter für Welpen
Für Welpen ist Alleinfutter ohne Altersbeschränkung nicht geeignet, da dieses nicht den richtigen Kalziumgehalt von einem Prozent aufweist. So stellt eine zu hohe Kalziumaufnahme eine Gefahr für Welpen dar, da dies langfristig zu Skelettschäden führen kann. Vor allem die Knochen von Welpen größerer Hunderassen wachsen bei einer zu hohen Kalziumzufuhr ungleichmäßig und krumm. Zu wenig Kalzium wiederum könnte zu brüchigen und schwachen Knochen führen. Stiftung Warentest ermittelte 2006, dass die Trockenfutter für Welpen von Kaufland, Lukullus, Orijan und Schecker dem Wachstum der Tiere schaden.
Worauf bei Hundehaftpflicht-Versicherungen achten
Bei der Anschaffung eines Welpen ist es nicht nur wichtig, das richtige Futter für seinen Vierbeiner zu finden, sondern auch, gesetzliche Vorschriften zu beachten. So schreiben einige Bundesländer wie Hamburg, Berlin und Thüringen eine Haftpflichtversicherung für Hunde vor. Damit muss der Hundebesitzer eventuellen Versicherungsfällen, die vom eigenen Hund ausgelöst wurde bzw. an denen das Tier beteiligt war, vorsorgen. Bestimmte Hunderassen, vor allem aus der Gruppe der sog. Listenhunde (umgangssprachlich auch Kampfhunde genannt), werden bei den meisten Versicherungen nicht angenommen oder nur gegen erhöhte Beiträge versichert. Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass die Versicherung keinen grundsätzlichen Leinenzwang vorschreibt.
Bildquelle: Monika Wisniewska – Fotolia.com